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Das innere Team

  • Autorenbild: Malin
    Malin
  • 3. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 8. Mai


Das innere Team


Kennst du das? Du nimmst dir etwas vor - und dann passiert innerlich etwas ganz anderes. Du wolltest ruhig bleiben und wirst wütend, du wolltest etwas sagen und schweigst, du wolltest einfach du selbst sein - und passt dich doch wieder an.

Das ist meist ein Zeichen dafür, dass verschiedene innere Anteile in dir aktiv sind - das innere Team, Stimmen mit eigener Logik, eigener Geschichte, eigenen Absichten. Manche kennen wir gut: den entdeckenden, den beschützenden, den kritischen, den antreibenden, den fürsorglichen Anteil. Andere tauchen nur in bestimmten Situationen auf, oft genau dann, wenn es ungemütlich wird.

Diese Anteile sind nicht das Problem. Sie wollen etwas schützen oder erreichen - auch wenn ihre Methoden manchmal mehr schaden als nützen. So will der kritische Anteil oft bewahren und nichts verändern, der anklagende schützt vor Scham. Der angepasste Anteil hat früh gelernt, dass Harmonie sicherer ist als Wahrheit.

Anteilearbeit bedeutet nicht, diese Stimmen zum Schweigen zu bringen. Es bedeutet, sie zu erkennen - und sie dann zum kooperieren einzuladen.

Das Handout unten gibt einen Einstieg: Was sind innere Anteile, woher kommen sie, wie erkenne ich sie in meinem Alltag - und wie komme ich von einem inneren Monolog zu einem echten inneren Dialog.


 
 
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